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Extremlauf für einen guten Zweck-Manfred Steiner startet beim härtesten Extremlauf der Welt, dem "Yokon Arctic Ultra"

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Charity-Lauf - Manfred „Stone“ Steiner (46)

Beruf: Betriebsleiter-Stellvertreter am Flughafen Linz
Zuhause: in Buchkirchen
Familie: verheiratet, 3 Kinder

Am 06. Februar 2011 wird Manfred Steiner erstmals einen Ultralauf mit einer Charity-Aktion verbinden. Das Ziel soll sein, die Patenschaft für ein Kind zu erlaufen, das aufgrund der Schwere der Missbildung oder Erkrankung nicht in Eritrea behandelt werden kann. Die Patenschaft ermöglicht die operative Behandlung des Kindes in Österreich. Der Yukon Arctic Ultra ist ein Extrem-Lauf über 100 Meilen im kanadischem Yukon Territory, Zeitlimit 72 Stunden. Er folgt dem Verlauf des berühmten Hundeschlittenrennen „Yukon Quest“, welches am Vortag gestartet wird. Spenden erbeten unter „YUKON“ auf Konto 377788 – Paediatric Urology – bei OÖ Hypo, BLZ 54000

Back from „Frozen North“
Am 06. Februar war um 10:30 in Whitehorse Canada der Startschuss zum Yukon Arctic Ultra Race. Herrliches Wetter, -17°C. Die ersten 40 km zum Checkpoint 1 in „Rivendell Farm“ wurden von mir fast durchgängig gelaufen. Dann war es aber im Thakini River-Tal schattig und die Temperatur fiel. Sofort stellte sich das erste Kälteproblem ein. Meine Nase schien abzufallen. Erste Maßnahme, wärmen der Nase mittels der Atemluft, und dann sofort die Neoprenmaske aufsetzen. So konnte ich den Lauf fortsetzen, da man mit Frostbites unverzüglich aus dem Rennen genommen wird. Nun ging es in der Nacht Richtung Checkpoint 2 „Dog Grave Lake“. Die Temperatur fiel weiter und stoppte erst bei -40°C. Das veranlasste mich, in die Wundertüte zu greifen. Die Expeditionsfäustlinge wurden übergezogen, genauso wie mein Smock für den Oberkörper und die Overboots für die Füße. So erreichte ich Checkpoint 2 in den frühen Morgenstunden. Nach einer ausgiebigen Rast mit Sockentausch und Nahrungsaufnahme wurde der dritte und letzte Teil des Trails in Angriff genommen. Ziemlich erschöpft, und von Halluzinationen begleitet, erreichte ich in den Abendstunden um 19:40 mein Ziel in „Breaburn“. Nach 33h 10min habe ich wohl den gefährlichsten Lauf meines Lebens als 4. der 100-Meiler gefinished.

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