Austria for Eritrea

REINERLÖS 400 JAHRE BERGKIRCHE KLAUS

Aus unserer Veranstaltungsreihe aus Anlass des 400 Jahre Jubiläums BERGKIRCHE KLAUS an der Pyhrnbahn  haben wir von 7 Veranstaltungen in Summe € 1.711,-- als Reinerlös bekommen. Herzlichen Dank. 

 

DANK AN FAMILIE GANGLBAUER, SIPBACHZELL

Der Gönner Johann Ganglbauer aus Sipbachzell bei Wels, OÖ, ist am 24.06.2018 versorben und er hat verfügt, dass anstatt der Blumenspenden unsere Organisation mit dem Erlös beteilt wird. Beim Begräbnis am 30. Juni 2018 wurde der großzügige Betrag von € 1.700,-- dafür gegeben. Allerherzlichsten Dank und Anerkennung. 


DER LETZTE EINSATZ WAR VOM 24.11.- 02.12.2018

Das Team bestand aus folgenden Personen: Dr. Marcus Riccabona, Dr. Anne-Karoline Ebert, Universitätsklinik Ulm, Dr. Regina Stredele, Med. Uni München, Dr. Mark Koen,  Kinderurologie Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern, Linz, Dr. Ludwig Neuner, Dr. Felix Blasl, Dr. Reinhard Schernthanner, Sandra Mair, Christine Petermandl, Helga Ruprecht und Dr. Fried Mittendorfer.

 Am Samstag  pünktlich um 10 Uhr geht es von Linz mit einem Bus der Firma Heuberger nach Wien. Bei Turkish Airlines checken wir sehr rasch und unkompliziert uns und unsere  8  Versorgungskisten mit den notwendigen Materialen und die persönlichen Koffern und einem Gesamtgewicht 350 kg ein.  Der Flug nach Istanbul  ist angenehm und nur durch einen Vorfall einer geplanten Abschiebung eines angeblichen afghanischen jungen Mannes durch 3 Polizisten, die ihn versuchen anzubinden, gestört. Da der Mann sich heftigst wehrt und schreit, wird er schließlich wieder aus dem Flugzeug gezerrt und wir bleiben betroffen zurück.  In Istanbul treffen wir dann Regina, die aus München, Anne, die aus Nürnberg und Felix, der aus Stuttgart angereist kamen. Um 21 Uhr fliegen wir weiter nach Asmara, das wir nach etwas ruppigem Flug und Landung um 0100 Uhr erreichen und eritreischen Boden betreten. Die Einreiseprozedur geht sehr schnell über die Bühne und nach dem Verladen unserer Gepäckstücke in den inzwischen wartenden lieben alten Freund und Fahrer Adem, der uns mit seinem Bus aufnimmt und zum Hospital bringt, wo wir die Versorgungskisten ausladen und dann weiter in unser Hotel „Sunshine“ fahren. Da am folgenden Sonntag ein Radrennen in der Stadt ist, bleibt die Zufahrt zu unserem Hotel gesperrt, sodass wir zu Fuß in das Hospital gehen müssen. Nach  sehr rascher Zimmerschlüsselübergabe, legen wir uns für eine kurze Nachtruhe von 4 Stunden in das Bett und um 08 Uhr am Sonntag ist das gemeinsame Frühstück und um 0845 der Abmarsch in das IOCCA, wo uns schon die Kinder und die Eltern erwarten. Wir werden vom einheimischen Personal freudig begrüßt und beginnen in der Folge mit dem Screening von 30 Kindern für den folgenden Wochenplan. Leider ist der uns jahrelang schon assistierende einheimische Chirurg Dr. Hans zur Facharztausbildung nach Russland gegangen, weswegen wir mit einem jungen aber dynamischen Chirurgen Dr. Medhane Haile wieder von vorne die Ausbildung beginnen müssen. Im Steinraum schauen Felix und Helga in der gleichen Zeit 12 Patienten an und um 1730 Uhr verlassen die letzten Mitglieder das IOCCA, nachdem der Großteil des Materials ausgeräumt und verstaut worden war.  Im Hotel gibt es dann die erste Abendbesprechung und wir nehmen wir gleich in dem ausgezeichneten Restaurant unseres Hotels das Abendessen ein. Nach dem obligaten anschließenden Zibib gehen wir müde zu Bett.

Am Montag um 06 Uhr ist unsere täglichen Laufrunde terminisiert, an der Marcus, Felix, Helga und Fried teilnehmen. Nach dem Frühstück geht es dann in das IOCCA, wo ein Operationsprogramm mit 7 Punkten wartet. Marcus operiert im OP 1 mit dem neuen Assistenzarzt Dr. Medhane und Anne und Mark operieren im OP 2 einen langwierigen Blasenverschluss. (Insgesamt TIP, BRACKA I, Blasenverschluss, Blasensteinoperation, Röntgenuntersuchung) Insgesamt sind dies 7 Punkte und 4 ESWL-Behandlungen.  Am Nachmittag begutachten in der Ambulanz mit Marcus noch insgesamt 38 Kinder. Der Tag endet dann um 1730 Uhr und nach dem Heimmarsch gibt es die Abendbesprechung und dann das wohlverdiente Abendessen im sehr guten Restaurant „Laza“.

Den Dienstag morgens drehen die Läufer ihre Laufrunde in der Stadt am Regierungsgebäude und Krankenhaus vorbei auf dem kupierten Gelände und sind oft gegen plötzlich auftauchende und unbeleuchtete Fahrräder und Eselfuhrwerke konfrontiert. Nach dem Frühstück geht es mit dem Bus von Adem in das IOCCA, wo ein Operationsprogramm mit Fistelverschlüssen, BRACKA I, Epispadieverschluß und Blasenhalsplastik, die von Anne und Mark bestens  versorgt werden,  sowie eine Blasensteinoperation. Am Nachmittag ist noch Ambulanz mit insgesamt 52 neuen Kindern, die Marcus und Mark durchführen. Dieser Tag endet dann für die letzten Teammitglieder um 18:30 Uhr.  Nach kurzer Besprechung gehen wir in das neueröffnete und ganz neue Restaurant „Gibhabo“, wo wir rasch und vorzüglich essen. Es ist dies ein altes und völlig neu restauriertes italienischen Haus, das einem Auslandseritreaner gehört und es beeindruckt vor allem wegen des wunderschönen europäische  Interieurs.

Am Mittwoch nach dem obligaten morgendlichen Laufen gibt es Frühstück und dann geht es in das IOCCA, wo uns insgesamt 8 Punkte (Fistelverschlüsse, TIP, Matthieu-OP, Meatotomien, BRACKA I, Orchidopexie und eine Blasenhalsplastik, die wieder Anne und Mark operieren und 6 ESWL-Steinbehandlungen erwarten.  Leider ist wegen eines akuten Problems  mehrere Stunden kein Wasser verfügbar und in der Folge muss der OP für rund 1 Stunde unterbrochen werden, da in der Folge die sterilisierten Instrumente verspätet angeliefert kommen. Am Nachmittag betreuen wir ambulant noch neben den  „Linz-Kinder“ insgesamt 44 wiederbestellte und viele neue Kinder. Im Steinraumraum behandelt Felix Blasl unter Mithilfe von Quattro,der die Narkose perfekt macht, sowie dem einheimischen Kifley und unserer Assistentin Helga, 6 Steinbehandlungen. Unsere beiden Schwestern: Sandra, eine sehr erfahrene und langgediente Schwester und die neue aber sehr motivierte Christine sind für die Pflege unserer Kinder sehr fleißig und machen einen ganz tollen Job und bringen auch  Freude und Empathie zu unseren Kindern und deren Angehörigen. Um 18:00 Uhr verlassen die letzten Teammitglieder das IOCCA. Es findet dann noch die Dienstbesprechung und dann das gemeinsames Abendessen Restaurant „Laza“. Im Hotel wird dann noch ein Stamperl „Zibib als Schutzschild“ gegen jedwede Bakterien getrunken.

Am Donnerstag macht das Team Visite auf Ward F und Ward D  und findet alle Patienten in einem sehr guten Zustand.  Dieser Tag sieht wieder ein sehr ansprechendes Programm  mit 12 Punkten und 8 ESWL-Steinbehandlungen (mit TIP, BRACKA I und II, Krümmungskorrektur, Fistelveschlüsse, Meatotomien, Cystografie  und MCU-Untersuchung).  Die Narkosefachärzte Luki und der neue sehr engagierten Reinhard leisten hervorragende Arbeit, müssen doch 3 OP-Säle betreut werden unter Mithilfe des einheimische Narkosepflegers Quatro und Szegai. Felix bei seinem dritten Einsatz und Helga leisten großartige Arbeit im lichtlosen „Steinkammerl“, wo es den ganzen Tag höchst aktiv zugeht. Fried kümmert sich als „Mädchen für Alles“, das alles funktioniert und vorhanden ist und hilft dort wo und wann immer Not ist. Am Nachmittag werden von uns nochmals  insgesamt 52 Kinder  ambulant begutachtet, die es gilt in die entsprechenden Warte- und OP-Listen für die nächsten Einsätze einzuplanen. Die letzten Teammitglieder verlassen das IOCCA um 18:00 Uhr und nach einer kurzen  Abendbesprechung sind wir zu einem Abendessen mit dem Ärztlichen Direktor Dr. Habteab im noblen Asmara Palace Hotel eingeladen. Nach unserer Rückkehr gibt es das obligate „Zibib-Medizinstamperl“ und dann ab in das Bett.

Der letzte OP-Tag Freitag bringt uns nach Lauf und Frühstück in das IOCCA  mit nochmals einem „ausgiebigen“ OP-Programm von insgesamt 10 Kinder mit 2 Blasensteinoperation, Klappenblase, Leistenhoden OP, Meatotomie, TIP  Cystoskopie und Uretherotomie. In dieser Woche machen wir auch insgesamt mit unserem C-Bogen Gerät 5 Röntgenuntersuchungen (Cystoskopie und MCU) und auf unserem kleinen Laborgerät und dem Blutgasanalysegerät werden auch etliche Laborproben durchgeführt.  An diesem letzten Tag begutachten wir auch noch 20 Kinder ambulant, hauptsächlich Steinkinder. In der Zwischenzeit sind alle Teammitglieder mit der Inventur unseres gesamten Materials beschäftigt. Nach diesem anstrengenden Tag verlassen wir das IOCCA um 17 Uhr und besuchen auf Einladung des Ehepaares Lobeck „The sound of Oasis“, ein klassisches Konzert im wunderschönen Kino Asmara mit jungen Musikstudenten, das uns sehr begeistert. Im Anschluss gehen wir nochmals im ausgezeichneten „Gibhabo“ Restaurant ausgezeichnet Abendessen.

Am Samstag fahren wir nach Lauf und Frühstück wieder in das IOCCA und visitieren unsere Kindern und übergeben die Discharge-Liste und Unterlagen an die heimischen Ärzte zu weiteren Behandlung. Zugleich erledigen wir die restlichen Arbeiten und machen das Fluggepäck fertig. Von den Einheimischen werden wir zur Coffee-Ceremony eingeladen und dann machen wir einen längeren Spaziergang vor allem auf die ganz speziellen Märkte (z.B. Metallmarkt) mit der Ekundung der Stadt und haben noch am Abend ein schönes gemeinsames Abendessen  in unserem Hotel und fahren nachdem alle Koffer gepackt sind, mit Adem um 23 Uhr zum Flughafen, wo wir um 0100 Uhr den Nachtflug nach Istanbul antreten und dort dann nach einigen Stunden Wartezeit den Flug nach Wien antreten. Vorher gilt es noch Abschied zu nehmen von Anne, Regina und Felix, die wieder nach Nürnberg, München und Stuttgart heimfliegen. In Wien landen wir sicher  um 09:45 Uhr.  Der Bus der Firma Heuberger bringt uns sicher nach Linz zurück, das wir gegen 1215 Uhr erreichen.

In Summe haben wir in dieser Woche insgesamt 44 operativ versorgt und 30 Steinbehandlungen (davon 14 Kinder in Narkose) und damit insgesamt 73 Kinder in 3 Operationsälen und zusätzlich begutachteten wir 250 ambulante kleine Patienten. Wir kehren  dankbar und glücklich zu unseren Familien zurück und freuen uns bereits auf den nächsten Einsatz Ende April 2019 in Eritrea um wieder den Ärmsten der Armen, den Kindern in Eritrea, helfen zu dürfen.





 

 

UNSER AKTUELLER EINSATZ WAR: 13.-20. MAI 2108

Das Team bestand aus folgenden Personen: Dr. Marcus Riccabona, Dr. Mazen Zaino, Univ.-Inselspital Bern, Schweiz, Dr. Regina Stredele, Med. Uni München, Dr. Christa Babst, Kantonsspital St. Gallen, Schweiz, Dr. Johann Blasl, Dr. Franz Hornath, Erika Pühringer, Angela Hüttenberger, Helga Ruprecht und Dr. Fried Mittendorfer.


Wir fahren am Samstag um 11 Uhr in Linz mit einem Bus der Firma Heuberger nach Wien ab. Das Einchecken bei “Emirates“ geht rasch, freundlich und ohne Probleme, obwohl wir dieses Mal auch ein gebrauchtes Absauggerät für unseren Steinraum mitbringen. Für  das Team sind die Koffer und unsere 8  Versorgungskisten mit den notwendigen Materialen und einem Gesamtgewicht 330 kg aufzugeben.  Der Flug nach Dubai ist angenehm, obwohl der „Riesenvogel“ (Airbus A300-800) bis auf den letzten Platz ausgebucht ist.  Von dort geht es mit dem Billig-Ableger „Air Dubai“ ohne Bordservice nach Asmara weiter, wo wir um 07 Uhr in eritreischen Boden betreten und die Einreiseprozedur rasch erledigt ist. Adem, unser Fahrer erwartet uns schon, wir verladen die Gepäckstücke und dann fahren  wir in unserer neues „Sunshine“- Hotel, wo wir noch das Frühstück genießen und kurz warm duschen können. Um 10 Uhr starten wir im IOCCA das allgemeine  Screening, bei dem wir 38 Kinder und beim Stein-Screening im Steinraum 17 Kinder versorgen. Die restliche Mannschaft räumt die Kisten aus und verstaut diese ordnungsgemäß und bereitet für den morgigen OP-Start alles vor. Um 16 Uhr beenden wir das Screening und machen die OP-Planung für die kommenden Tage. Die letzten Teammitglieder verlassen dann nach den restlichen Vorbereitungen um 18 Uhr das IOCCA. Dann gibt es die erste Dienstbesprechung und im Anschluss das wohlverdiente Abendessen im für uns bekannten Restaurant „ Laza“.

Das allmorgendliche Laufen mit Marcus, Hans, Helga und Fried lässt uns die aufwachende Stadt rund um den Präsidentenpalast und die aufgehende Sonne genießen, wobei die Höhenlage uns deutlich zu vermehrtem Atmen bringt. Nach dem guten Frühstück geht es um 07:30 Uhr in das IOCCA. Das Programm sieht für Dienstag 11 Punkten vor, davon operieren der Facharzt Zaino Mazen vom Inselspital Bern gemeinsam mit der Fachärztin Regina Stredele vom Klinikum München: TIP, Fistelverschluss, Cystoskopie und Lithoclast, sowie Marcus mit dem einheimischen Chirurgen Hans: BRACKA I, Meatotomie, Hypospadie-Korrektur . Zugleich behandelt Christa Babst aus Bern unter Mithilfe von Quattro der die Narkose macht, sowie dem einheimischen Kifley und unserer Assistentin Helga 3 Steinkinder mit dem Steinzertrümmerer. Am Nachmittag begutachten wir noch insgesamt 49 Patienten, davon 19 Kinder aus der Steinambulanz. Um 17:45 verlassen die letzten Teammitglieder das IOCCA. Dann Dienstbesprechung und das gemeinsame Abendessen Restaurant „Alba“. In unserem Hotel wird dann noch ein Stamperl „Zibib als Schutzschild“ gegen jedwede Bakterien getrunken.

Am Mittwoch geht es nach dem dem morgendlichen Laufen und dem Frühstück mit unserem Fahrer Adem in das IOCCA. Es folgt von einem Teil der Mannschaft eine kurze Visite der gestern operierten Kinder auf Ward F des „Chinesen-Spitals“ während im OP 2 mit dem Spezialisten aus der Schweiz Zaino Mazen mit Regina Stredele einen großer Punkt – einen Blasenverschluss und -korrektur, der 8 Stunden dauert, operiert wird. Marcus und der jungen schon sehr erfahrene einheimische Chirurg Dr. Hans operieren: TIp, Fistelverschluss, BRACKA II, BlasensteinOP und Meatotomie. Zudem werden 6 Steinbehandlung mit der Stein-Maschine mit der jungen sehr ambitionierten Christa Babst unter Mithilfe von Helga durchgeführt.  Am Nachmittag ist dann wieder Ambulanz für neue und zu kontrollierende Patienten, bei welcher wir 51 Patienten begutachten und vormerken und in der Steinambulanz versorgen wir 14 Patienten. Abendliche Dienstbesprechung und gemeinsames Abendessen in unserem Sunshine Hotel mit der vorzüglichen Lasagne lassen diesen anstrengenden Tag ausklingen.

Nach dem Laufen und Frühstück macht macht das Team am Donnerstag zuerst Visite auf Ward F und findet alle Patienten in einem sehr guten Zustand.  Dieser Tag sieht ein sehr ansprechendes Programm mit 13 Punkten, mit TIP, BRACKA, Fistelveschlüssen, Orchidopexie, Meatotomie, Blasenstein-Operationen und eine Cystografie und 3 MCU-Untersuchungen vor, die von den Chirurgen Mazen und Regina im OP 2 durchgeführt werden.  Die Narkosefachärzte Luki und Franz leisten hervorragende Arbeit, müssen sie doch 3 OP-Säle betreuen -  unter Mithilfe des einheimische Narkosepflegers Szegai. Die beiden Schwestern Erika und Angela sind für die Pflege unserer Kinder sehr beschäftigt und machen einen ganz tollen Job und bringen Freude und Empathie zu unseren Kindern und deren Angehörigen. Christa – die das erste Mal mit uns ist -  und Helga leisten großartige Arbeit im „Steinkammerl“, wo es den ganzen Tag höchst aktiv zugeht. Fried kümmert sich als „Mädchen für Alles“, das alles funktioniert und vorhanden ist und hilft auch wo immer Not am Mann ist. Am Nachmittag werden uns nochmals 24 Kinder  und 12 Steinkinder ambulant vorgestellt, die es gilt in die entsprechenden Warte- und OP-Listen für die nächsten Einsätze einzuplanen (So haben wir bereits Vormerkungen bis 2020). Die letzten Teammitglieder verlassen das IOCCA um 18:30 Uhr und nach einer kurzen  Abendbesprechung sind wir zu einem gepflegten Abendessen mit dem Ärztlichen Direktor Dr. Habteab im noblen Asmara Palace Hotel eingeladen. Er spricht kurze Worte des Dankes und der Anerkennung für unsere Arbeit.

Am Freitag um 05:30 Uhr verlassen leider vorzeitig Regina und Franz eritreischen Boden, weil sie aus familiären Gründen früher zu Hause sein müssen. Nach Lauf und Frühstück beginnen wir um 08 Uhr mit einem OP-Programm von insgesamt 10 Kinder mit 2 Blasensteinoperationen, Klappenblase, Leistenhoden-OP, Meatotomie, TIP, Cystoscopie und Uretherotomie. In dieser Woche machen wir auch insgesamt mit unserem C-Bogen Gerät 6 Röntgenuntersuchungen (Leerbilder und MCU) und auf unserem kleinen Laborgerät und dem Blutgasanalysegerät werden auch etliche Laborproben durchgeführt.  An diesem letzten Tag begutachten wir auch noch 18 Kinder ambulant, hauptsächlich Steinkinder. In der Zwischenzeit sind alle Teammitglieder mit der Inventur unseres Materials beschäftigt. Nach diesem anstrengenden Tag verlassen wir das IOCCA um 17 Uhr und nach der Dienstbesprechung genießen wir im Restaurant Laza Pizzen und Nudelgerichte  und ein Glas Asmara Bier.

Am Samstag fahren wir nach Lauf und Frühstück wieder in das IOCCA und visitieren unsere Kindern und übergeben die Dischargeliste (Entlassungsliste) und Unterlagen an die heimischen Ärzte zur weiteren Behandlung. Zugleich erledigen wir die restlichen Arbeiten und machen das Fluggepäck fertig. Von den Einheimischen werden wir wieder zur gewohnten Coffee-Ceremony eingeladen und dann machen wir einen Ausflug in die Berg- und Hügelwelt nördlich von Asmara und genießen einwenig Ruhe in einem „outdoor-kaffee“. Nach der Rückkehr packen wir unsere Koffer um  um 05 Uhr am Sonntag  werden wir von Adem zum Flughafen gebracht und checken dort rasch und ohne Probleme ein, um dann um 08 Uhr pünktlich Richtung Dubai abzuheben. Hier nehmen wir Abschied von Christa und Mazen, die nach Zürich fliegen und von dort nach Hause fahren. Nach einem längeren Aufenthalt in Dubai fliegen wir nach Wien zurück und landen um 21:15 Uhr sicher.  Der Bus der Firma Heuberger bringt uns in das schon schlafende Linz zurück, das wir gegen 00:30 Uhr erreichen.

In Summe haben wir in dieser verkürzten Woche insgesamt 36 operativ in 4 Tagen versorgt und 12 Steinbehandlungen (also insgesamt 48 Kinder in 3 Operationssälen) und insgesamt haben wir 225 kleine Patienten ambulant behandelt und wir freuen uns schon auf unseren nächsten Einsatz im Dezember 2019, um wieder den vielen Kindern Hilfe angedeihen lassen zu dürfen. 

 

 

 

 

UNSER LETZTER EINSATZ WAR VOM 11.-14. FEBER 2018

Das kleine Team bestand dieses Mal nur aus 2 Personen: Dr. Christian Türk und Dr. Fried Mittendorfer. Wir starten mit dem Miniteam mit der ÖBB und fahren bis zum Flughafen Schwechat, wo uns schon Christian Türk erwartet. Nach dem raschen Einchecken fliegen wir sehr bequem mit der Turkish Airlines nach Istanbul und genießen dort mit Christians Vielfliegerkarte diesen riesigen Loungebereich mit tollen Angeboten und Erholungsmöglichkeiten samt Dusche etc. Nach kurzer Wartezeit und sehr gutem  Komfort und Verpflegung  geht es dann weiter nach Asmara, wo wir um 0100 Uhr afrikanischen Boden betreten und nach den Einreisformalitäten von Adem abgeholt werden.  Um 0200 Uhr können wir uns dann im für uns neuen Sunshine-Hotel im Bett zu Ruhe begeben. Das Hotel ist sehr sauber und alles funktioniert bestens, es gibt vor allem Wasser und dies auch noch ungewohnt heiß! Nach einer kurzen Nacht werden wir dann um 0900 Uhr von Adem abgeholt und zur Klinik in das IOCCA gebracht. Hier räumen wir die mitgebrachten Medicalprodukte und Medikamente aus und ein und vor allem die Ersatzteile für den Lithotripter. Christian beginnt sofort mit der Reparatur des bei unserem letzten Einsatz leider kaputt gegangenen Lithotripters und kann stolz nach 3 Stunden die erfolgreiche Reparatur und den Wechsel des Herzstückes der „Spule“ der Maschine verkünden. Nach letzten Kalibrierungsarbeiten beginnen wir dann wie geplant die einbestellten 7  Kinder zu untersuchen und 5 davon haben wir für das montägliche  OP-Programm auf die Liste genommen. Erfreulich konnten wir feststellen, dass der ärztliche Direktor Dr. Habteab kurz vorbeischaute und sich informierte und dass vor allem die gewünschten beiden Helfer die Herren Kifley und Quattro vor Ort waren, was die Arbeit sehr erleichterte.  Nach letzten Vorbereitungsarbeiten verließen wir dann gegen 1700 Uhr das Hospital und genehmigten uns auf dem Rückweg einen Kaffee in der Sonne im sonntäglich ruhigen Asmara. Im Anschluss gingen wir in das uns bekannte Restaurant Laza und freuten uns auf eine wohlschmeckende Pizza.  
Das  morgendliche Laufen in den beginnenden Tag ist wie immer gekennzeichnet von viel ohne Licht fahrenden Radfahrern, Eselgespannen und Autobussen. Der Montag war mit 4 Steinbehandlungen der erneuerten Steinmaschine zuerst mit den Kindern in Narkose geplant und für die Narkose machten die Einheimischen Quattro und Szegei dies sehr  ordnungsgemäß und Christian konnte die ersten Nierensteine „schießen“. Quattro leistet ungemein gute Arbeit als Narkosefachkraft und Kifley war  wie immer ein großartiger Partner zwischen den Patienten und uns. Christian machte auch ein halbstündiges Teaching mit 8 Medizinstudenten über die Steinbehandlung mit dem Lithotripter und diese jungen Leute zeigten sich sehr interessiert. Die von Archemed  diese Woche tätige Maler- und Anstreicherpartie – die die OP-Vorräume ausmalte – malte kurz auch unseren schmutzig dunklen und fensterlosen ESWL-Raum aus, der dadurch heller und freundlicher wirkt. Insgesamt haben wir dann noch 10 Kinder ambulant begutachtet. Um 17 Uhr verlassen wir das IOCCA und gehen dann zum Abendessen in das nahegelegene "Mar Rossa". Der Dienstag ist leider schon wieder unser letzter Arbeitstag  und startet um 0800 Uhr mit den ersten 2 Steinbehandlungen in Narkose und 1 ohne Narkose. Im Anschluss daran begutachten wir noch 10 Patienten und räumen dann am Nachmittag wieder unsere Büroinfrastruktur und die Medizinprodukte weg und der Lithotripter wird sorgfältig versorgt und in unserem Steinraum abgestellt.
In Summe haben wir in 3 Tagen 7  Steinbehandlungen  und insgesamt begutachteten wir 28 ambulante kleine Patienten. Und vor allem haben wir die Reparatur der ESWL-Maschine problemlos durchführen können und haben mit dem Ärztlichen Direktor vereinbart, dass Herr Szegai in Zukunft wöchentliche kurze Einschaltzyklen der Maschine durchführen wird, um einen neuerlichen Schaden auf dem Lithotripter zu vermeiden.  Mit der Vorfreude auf unseren nächsten offiziellen Einsatz in 4 Wochen  im März fuhren wir mit unserem Fahrer um Mitternacht zum Flughafen und verließen um
0200 Uhr Asmara und erreichten nach dem Aufenthalt in Istanbul  glücklich und dankbar wieder die Heimat in Wien um 11 Uhr und dann ging es nach Hause. 
 

 

 

 


 

Auszeichnung für em. Univ.-Doz. Dr. Marcus Riccabona:

 

Marcus Riccabona erhielt am Montag, 28. November 2016 aus den Händen von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer den Erwin-Wenzl-Ehrenpreis 2017 für sein Lebenswerk. Bisher erhielten prominente Oberösterreicher diese Auszeichnung, wie GD Dr. Dinonys Lehner, Univ. Prof. Dr. Peter Oberndorfer und Alt-Bischof Dr. Maximillian Aichern,  um nur Einige zu nennen. Wir gratulieren sehr herzlich.

i

DANK AN FRAU DR. h. c. mult. SYBILL STORZ für LITHOTRIPTER:

Dr. Marcus Riccabona und Dr. Fried Mittendorfer fuhren am 31. März 2016 in das baden-württembergische Tuttlingen, um sich persönlich bei Frau Dr. h.c. mult. Sybill Storz, der großherzigen Unternehmerin, die die medizin-technische Fachfirma Storz-Medical in Tuttlingen als Familienunternehmen führt, zu bedanken. Wir bekamen  von ihr einen gebrauchten, aber neuwertigen Lithotripter ("Steinmaschine") für unsere Arbeit in Eritrea. Beim ersten Einsatz im Dezember 2015 konnten wir damit bereits 10 Kinder erfolgreich behandeln. 1.000-fachen Dank sehr geehrte Frau Dr. Storz dafür. Auf dem Foto bei der Übergabe kleiner Erinnerungsgeschenke aus Eritrea mit Dr. Storz (links) Dr. Riccabona und Petra Grathwohl, der stellvertretenden Abteilungsleiterin für Marketing Urologie in Europa (rechts). 

 

 

 

RÖNTGENGERÄT - SPENDE DER FIRMA SIEMENS-MEDIZINTECHNIK:

Die Firma Siemens Healthcare, Linz hat uns am 01. März 2016 für das Projekt im IOCCA-Hospital in der Hauptstadt Asmara ein fahrbares, gebrauchtes und generalüberholtes Röntgengerät "Siremobil Compact L" als Geschenk zur Verfügung gestellt, dass damit die beiden schon über 20 Jahre alten Geräte ersetzen wird. Der Serviceleiter Ing. Christian Brandt hat uns das Gerät übergeben, welches dann mit dem nächsten Container von Deutschland aus nach Afrika den Seeweg antreten wird. Wir sagen ganz herzlich DANKESCHÖN!

 

 

 

 

 

 


 

 

VERNISSAGE DR. JUNICK, WIEN - € 1.500,-- SPENDE

Frau Dr. Silvia Junick, 1140 Wien, veranstaltete am 15.11.2015 wie alljährlich eine tolle Vernissage und spendete den Verkaufserlös von € 1.500,-- für unser Projekt! Allerherzlichsten Dank und alles Gute!