Austria for Eritrea


DER LETZTE EINSATZ WAR VOM 15.05. BIS 21.05.2022


Marcus, Franz, Hans, Erika, Doris, Helga und Fried fahren gemeinsam mit dem Autobus der Firma Heuberger von Wels und Linz nach Wien zum Flughafen und mit der Turkish Airline fliegen sie via Istanbul nach Asmara. In Istanbul kommen dann noch die KollegInnen Regina und Paulo aus München und Anne und Thomas aus Nürnberg dazu. Um Mitternacht erreichen wir den Flughafen Asmara mit dem kompletten Team von 11 engagierten Teammitgliedern, wo wir zu unserer großen Freude von einem Bus des Ministeriums abgeholt und in das Sunshine Hotel gebracht werden. Die Einreiseformalitäten gestalten sich sehr schnell und ohne Probleme, wobei noch ein Antigen-Test mit vorheriger witziger Sitzordnung wie im Kino vor dem Eingang, durchgeführt wird. Wir mussten nur kurz eine Auskunft über unsere mitgebrachten 4 Kisten mit medizinischen Gütern geben und dann ab in das Hotel. Nach einigen Stunden Schlaf geht es zum ersten Frühstück und dann mit dem Bus und den Boxen in das IOCCA, wo wir bereits von lieben Freunden wie Fetle, Amaresh, Szegay und Tesfamariam erwartet und freudig begrüßt werden. Vor der Abfahrt vom Hotel begrüßt uns kurz Dr. Habteab und im IOCCA kommt kurz auch Dir. Tewelde vorbei und die größte Freude und Überraschung erleben wir, weil die Sterilisation jetzt wieder Tip top funktioniert. Und die drei für Montag geplanten Kinder zur OP sitzen vorbereitet mit "iV Zugängen" und nüchtern im Aufwachraum: großartig! 

Dann beginnt sofort die Steingruppe mit Paulo, Thomas und Helga mit den Vorbereitungen, wobei Thomas mehr als den Vormittag damit verwenden muss, die Steinmaschine komplett zu zerlegen und an einigen „Schwachstellen“ zu reparieren, abzudichten und zu warten, sodass am frühen Nachmittag das erste Kind behandelt werden kann. Zeitgleich findet das Screening mit Marcus, Regina, Hans und Fried statt, dass von den einheimischen Kräften ausgezeichnet vorbereitet ist und wir insgesamt 65 Kinder ambulant betreuen und dann im Anschluss gleich einen provisorischen OP-Plan für die Woche machen. Die beiden Schwestern Erika und Doris und der Franz der Anaesthesist räumen die mitgebrachten Güter ein und Hans ebenfalls Narkose ist beim Screening dabei und untersucht die für Operationen vorgemerkten Kinder. Im OP 2 starten Anne und Regina mit 3 Punkten (2 Hypospadien und 1 Klappenschlitzung) das Programm. 

Nach einer Mittagspause geht es wieder mit einem Screening von nochmals 20 Kindern weiter und in der Steinambulanz werden auch 8 Kinder begutachtet. Der Großteil der Mannschaft geht dann mit einem kurzen „Überblicksweg der Stadt“ nach Hause und die Letzten verlassen das IOCCA um 1700 Uhr. Nach der obligatorischen Dienstbesprechung um 1830 Uhr geht es dann zum Abendessen in die wiedereröffnete Pizzeria und im Hotel sitzen wir noch gemütlich kurz einige Zeit bei einem „medizinischen Umtrunk eines Zibib und dann endet ein intensiver Tag mit einem halbwegs erholsamen Schlaf. 

Der Dienstag lässt Marcus, Hans, Paulo, Helga und Fried wie immer eine morgendliche Laufrunde drehen und dann zum Frühstück und um 0800 Uhr gemeinsamer Abmarsch in das Hospital, wo bereits ein OP-Programm mit insgesamt 8 Punkten (3 x TIP, 2 x BRACKA II, sec. CiCi, 2 Fistelverschlüsse ) und 1 ESWL wartet. In der Steinambulanz dürfte die Verständigung nicht so funktioniert haben; die einbestellten Kinder warten leider an der falschen Stelle, aber dann wir zügig begutachtet. Der junge sehr engagierte einheimische Chirurg Dr. Habtom ist uns eine große Hilfe im OP I bei Marcus und auch in der Ambulanz am Nachmittag. Nach einer Mittagspause geht es wieder mit einem Screening von nochmals 34 Kindern weiter und in der Steinambulanz werden auch 19 Kinder betreut. Um 17 Uhr verlassen wir das IOCCA nach einem anstrengenden Tag und machen wieder eine Dienstbesprechung im Hotel und dann gehen wir in das sehr nobel wirkende – und erstmals sitzen wir wieder alle an einer gemeinsamen Tafel – Restaurant Ghibabo - und trinken Asmara Bier und diverse einheimische Spezialitäten. Nach einer kurzen Zibib-Runde im Hotel gehen wir frühzeitig zu Bett.

Am Mittwoch um 0630 Uhr laufen wieder Helga, Markus, Hans und Fried ihre obligate Runde und dann geht es zum gemeinsamen Frühstück und um 0815 Uhr gemeinsamer Gang in das Hospital, wo wir insgesamt 9 Punkte und 6 ESWL-Behandlungen geplant haben. Im OP 2 haben Anne und Regina einen sehr aufwändigen und über 4 Stunden gehenden Eingriff einer Blasenhalsplastik und in Summe sind es 4 x TIP, 1 x BRACK II, 1 Meatotomie, 1 DY-Einlage, 1 Fistelverschluss und die Blasenhalsplastik. Paolo operiert heute erfolgreich seinen ersten Hypospadie-Patienten. Ambulant begutachtet Marcus mit Unterstützung von Fried 30 ambulante Kinder und in der Steinambulanz werden 8 Kinder betreut und insgesamt 6 ESWL-Behandlungen durchgeführt. Um 1830 Uhr verlassen die letzten KollegInnen das IOCCA und wir beschließen, die Dienstbesprechung und das Abendessen (die meisten nehme die ausgezeichneten Lasagne) in unserem Hotel Sunshine und wegen großer Müdigkeit gehen wir nach dem vorherigen obligaten Zibib früher zu Bett und haben noch mit Jared vereinbart, dass er den morgigen PCR-Test für uns organisiert und vorbereitet.
Am Donnerstag laufen Helga, Hans und Fried die obligate Runde bereits um 6 Uhr morgens, weil wir um 0730 Uhr pünktlich vom Bus zum PCR Test mit Reisepasskopie und 100 Dollar Schein. Wir sind in 10 Minuten perfekt abgenommen und fahren gleich zurück in das IOCCA, das wir freudig bereits um 08 Uhr erreichen. Leider haben wir ein Problem mit der Sauerstoffanlage und es dauert über 1 Stunde bis neue Sauerstofflaschen herangeschafft bzw. die Reparatur gelingt. Dann beginnt wieder ein sehr ambitioniertes OP-Programm mit 10 Punkten (1 Harnröhrenklappe, 4 x TIP, 1 BRACKA I und 1 x BRACKA II, DJ Einlage, Harnröhrenabbau, Fistelverschluss). Insgesamt werden wieder 6 Kinder ESWL mäßig behandelt. Regina bereitet mit Fried bereits die Discharge Liste vor, für die Betreuung nach unserer Abreise durch Dr. Habtom. Um 18 Uhr verlassen wir das Haus und gehen zu Fuß in das Hotel und wieder eine kurze Dienstbesprechung und anschließend zum Abendessen in die Pizzeria „Laza“ in der Altstadt, wo wir wie immer sehr gut und günstig versorgt werden. Im Hotel stoßen wir kurz auf Marcus an, der bei diesem Einsatz das 31. Mal nach Eritrea kommt und der Gründer, der brüderliche, väterliche Mensch und Mentor unseres humanitären Vereins ist und stoßen mit einem Zibib und einer von Hans Blasl mitgebrachten selbstgebackenen Linzer-Torte auf dieses großartige Ereignis an.
Am leider schon wieder letzten Arbeitstag beginnen wir die morgendliche Runde um 0615 mit Helga, Marcus, Hans und Fried und dann zum gemeinsamen Frühstück und um 0800 Uhr holt uns der Bus ab und macht eine kleine Besichtigungs-Runde hinauf zum italienischen Friedhof und zur Kirche und dann starten wir mit insgesamt 6 Punkten in 2 Operationssälen (2 Blasensteine mit 2 und 3 cm Größe) – einen davon darf Paolo operieren, der dies ganz geschickt operiert und damit „sein erstes Kind geboren“ und  noch 1 TIP, 1 Fistelverschluß, 1 Korrekturincision und eine Katheteter-Einlage und 7 Steinbehandlung mit unserer ESWL Maschine. Ein wenig Aufregung herrscht, weil für 1 Stunde das Eritreische Fernsehen ankommt und Filmaufnahmen für das TV aufnimmt. Am frühen Vormittag werden wir wie immer von den einheimischen lieben Menschen zur Coffee-Zeremonie eingeladen und Dir Tewelde und Marcus bedanken sich beim eritreischen und unserem Team für die Arbeit diese Woche. In einer ausführlichen Visite aller unserer Patienten auf Ward F und im Aufwachraum übergeben wir Dr. Habtom eine genaue Discharge Liste für die weitere Vorgehensweise der Kinder, die noch stationär behandelt werden. Dann haben wir einige Stunden frei, die für Besuche der Stadt und des Marktes genutzt werden und um 2200 Uhr holt uns der Bus zur Fahrt auf den Flughafen ab, wo wir ohne Probleme um 0100 früh mit Turkish Airlines Richtung Istanbul fliegen und dort müssen wir uns dann wieder von Regina und Paulo, die nach München heimfliegen, und von Anne und Thomas, die nach Nürnberg fliegen, verabschieden. Wir erreichen um 10 Uhr Wien und da geht es mit dem Bus wieder nach Linz, wo Franz, Hans, Marcus, Erika und Doris aussteigen und Helga und Fried mit den leeren Alukisten nach Wels weiterfahren. 
 
Insgesamt war es eine sehr wichtige und für die vielen wartenden Kinder dringende Reise und wir freuen uns schon wieder auf den geplanten Einsatz Mitte November dieses Mal mit 2 Wochen. Vor allem nach über 2 Jahren Corona-bedingter Wartezeit, war dies ein wirklich erhebendes Gefühl wieder hier sein und arbeiten und helfen zu dürfen und zu können. In dieser Woche operierten wir insgesamt 36 Kinder, 19 Steinbehandlungen mit dem Lithotripter und 168 ambulante Patienten.

 


 



ENDLICH! Wir fliegen nach über 2 Jahren Wartezeit mit einer kleinen Mannschaft von 4 Personen vom 26. bis 30. April 2022 nach Eritrea, um die Stände unserer medizinischen Güter und Verbrauchsgüter zu eruieren und Kontakte zu den offiziellen Stellen wieder zu beleben.


Und vom 21. Mai bis 28. Mai 2022 ist dann der erste offizielle  Einsatz mit einer regulären Mannschaft von 11 Ärzten, Schwestern, Technikern und Logistikern geplant. Wir sind froh, weil die über 200 vorgemerkten Kinder schon sehr auf uns warten und freuen. Ein Danke gilt es vor allem der Mannschaft zu sagen, die wieder unentgeltlich und in ihrer Urlaubszeit in den Einsatz fliegen wird.

 


BENEFIZ-VERANSTALTUNG VOLKSMUSIK 17.09.2021

Der musikalisch und menschlich sehr ambitionierte Herr Josef SILMBROTH aus Viechtwang im Almtal, OÖ, organisiert für unsere Arbeit in Eritrea einen volksmusikalischen Benefizabend am Freitag, dem 17. September 2021 mit Beginn um 18:30 Uhr im "Kaplanstöckl" neben der Pfarrkirche 4644 Viechtwang, OÖ, mit KünstlerInnen aus dem Almtal  Wir danken sehr herzlich für die Organisation und die Zurverfügungstellung der freiwilligen Spendeneinnahmen.



 



NEURO UPDATE 2021 - Vereinspräsentation

Wir durften beim deutschen Neurologie Kongress (NEURO UPDATE 2021) - dieses Male wegen der Pandemie leider nur virtuell unseren Verein und unsere Arbeit präsentieren (einmal am 5. und 6. März und dann noch am 12. und 13. März 2021 und freuen uns auf spendenfreudige Fachärzte. (Beim ersten Termin waren 700 Teilnehmer angemeldet und zu Beginn waren mehr als 5.700 User eingeloggt). Ein großer Dank geht hier an 

die Fachfirma medupdate GmbH, Wiesbaden, die dies perfekt und hochprofessionell geplant und durchgeführt hat.























Liebe Freunde und Förderer von Paediatric Urology!

Das Jahr 2020 begann für uns sehr verheißungsvoll und wir freuten uns auf unsere geplanten beiden Einsätze. Dann kam jedoch Corona und Eritrea befindet sich seitdem durchgehend - auch jetzt noch, im Dezember 2020  - im strikten Lookdown. Der Flughafen ist weiter abgeriegelt und jeglicher Individualverkehr zwischen den Städten innerhalb des Landes ist untersagt! Restaurants, Universitäten und Schulen sind geschlossen. Viele Menschen können nicht mehr arbeiten, verdienen damit kein Geld. Aber Eritrea hat mit dieser strikten Abschottung Erfolg in der Corona-Pandemie. Bislang vermeldet das Land lediglich 495 Infektionsfälle und keine Todesopfer. Unsere Freunde machen sich paradoxerweise Sorgen um die Freunde in Europa "Wie geht es euch in den Corona-Hotspots? Wir hören schlimme Sachen über die Situation bei euch und und in euren Krankenhäusern. Kommt doch zu uns nach Eritrea", sagen sie scherzhaft. "Hier gibt es kein Corona, aber es gibt auch nichts zu essen."

Wir empfinden die Lage der Menschen in Eritrea als sehr bedrückend und wir alle machen uns große Sorgen um unsere eritreischen Freunde, die uns so ans Herz gewachsen sind. Wir würde gerne sofort zu ihnen reisen, aber bevor die Situation nicht gebessert ist und wir nicht geimpft sind, ist es nicht möglich. Keiner kann derzeit seriös abschätzen, wann wir wieder einreisen werden können. Das internationale OP-Zentrum IOCCA verfügt als einziges Krankenhaus in Eritrea über moderne Beatmungsmaschinen, die wir dem eritreischen Staat zu Nutzung angeboten haben. Die Beatmungsgeräte und Infusionspumpen wurden in das "National Referral Hospital der Orota-Kliniken" in der Hauptstadt Asmara verbracht und inzwischen wieder zurück überstellt. ArcheMed bereitet für 2021 wieder Einsätze im IOCCA vor, um so bald als möglich wieder die humanitäre Arbeit aufnehmen zu können.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familie eine schöne und gute und frohe Zeit und ein glückliches Jahr 2021. Bleiben Sie gesund und zuversichtlich und Danke.


Auch der EINSATZ vom 22. bis 29. November 2020 musste leider abgesagt werden!!


EINSATZ VOM 25.04. BIS 02.05.2020 wegen Corona-Krise   ABGESAGT!!



Das Team besteht aus folgenden Personen: Dr. Marcus Riccabona, Linz, Dr. Anne-Karoline Ebert, Kinderurologie Univ. KLinikum Ulm, Dr. Regina Stredele, LMU München, Dr. Hans Blasl, Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Wien, Dr. Julia Gerzer, Krankenhaus Schwarzach-St. Veit, Dr. Felix Blasl-King, Urologie Klinikum Stuttgart, Erika PÜhringer und Angela Hüttenberger, Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Linz,  Wolfgang Habringer, Vöcklabruck, Helga Ruprecht, ÖEG Krankenhaus Kirchdorf/Krems und Dr. Fried Mittendorfer, Klaus.


Während unseres letzten Einsatzes im November 2029 ist plötzlich und unerwartet der Kassier unseres gemeinnützigen Vereins, der große Förderer und Freund Herr Generaldirektor der HYPOBank Linz Dr. Andreas Mitterlehner viel zu früh mit 58 Jahren gestorben. Wir sind tief betroffen und getroffen. Er wird in unseren Gedanken immer mit unserer Arbeit verbunden sein. DANKE. 


Die Medizintechnikfirma MOSITECH, in Dornbirn

hat uns für unsere Operations-Instrumente in Asmara neue Instrumentencontainer kostenlos im Wert von € 1.500,- zur Verfügung gestellt. Die bisherigen waren durch den dauernden Gebrauch kaputt geworden. Der Firma MOSITECH dafür allerherzlichsten Dank.


DER LETZTE EINSATZ WAR VOM 23.11. BIS 01.12.2019

Das Team bestand aus folgenden Personen: Dr. Marcus Riccabona, Linz, Dr. Tanja Becker Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern, Linz, Dr. Regina Stredele, LMU München, Dr. Ludwig Neuner, Krankenhaus Freistadt, Dr. Ricarda Günther, LMU München,  Dr. Patrick Rein, Feldkirch , CM Lukas Weidinger, Linz, Sandra Mair, Linz, Doris Kalchmair, Linz, Helga Ruprecht, Klaus und Dr. Fried Mittendorfer, Klaus.

Wir fahren am Samstag um 18 Uhr in Linz mit einem Bus der Firma Heuberger nach Wien, wo wir das zweite Mal mit „Ethiopian Airlines“ fliegen. Es wird rasch eingecheckt und wir bekommen für 8 Teammitglieder ein Upgrade im Business Abteil, was sehr angenehm ist und die restlichen 3 Mitglieder erhalten fußfreie Sitzplätze, als Entschädigung für den abgesagten Weiterflug von Addis Abeba nach Asmara beim letzten Einsatz. Dieser wurde später durchgeführt und unsere Kinder mussten 1 Tag auf uns warten. Ricarda und Regina fliegen aus München Patrick aus Zürich an, sodass wir alle gemeinsam ab Wien reisen können. Der Weiterflug nach Asmara funktioniert klaglos und wir werden dort von 2 neuen eritreischen Fahrern abgeholt und unsere Kisten und Gepäckstücke in den Bus verladen und zum Hotel „Sunshine“ gebracht. Nach dem Einchecken und kurzem Frischmachen geht es in das „IOCCA“ zum Screening, das ein Teil der Mannschaft durchführt, während der andere Teil die mitgebrachten Versorgungskisten ausräumt und verstaut und die OP-Plätze für den morgigen ersten OP-Tag einrichtet. Wir werden bereits von den Kindern und den Eltern und der einheimischen Mannschaft sehnsüchtig erwartet und wir begutachten insgesamt 47 Kinder und planen das OP Programm für die Woche. Um 1840 Uhr verlassen die letzten das Hospital und nach einer kurzen Besprechung geht es in das sehr beliebte „Ghibabo“ Restaurant zum Abendessen. Mit einem Schluck „verordneten“ Zibib (einheimischer Anisschnaps) geht es dann müde, aber glücklich in die Betten.

Der Montag früh lässt Helga, Marcus und Fried wieder läuferisch in Asmara auf der Höhenlage von 2.330 Meter die Laufrunde drehen. Nach dem Frühstück geht es mit dem Bus in das IOCCA, wo 9 Punkte (TIP, BRACKA, Meatotomie, Fistelverschlüsse) operativ versorgt werden und 3 Kinder mit der Steinmaschine behandelt werden. Die Operateure sind bei diesem Einsatz, Markus, Tanja und Regina und bei den Narkosefachärzten ist mit Luki ein sehr erfahrene und „altgediente“ und erstmal ist Riccarda aus München mit dabei. Unterstützung gibt es von einheimischen Chirurgen Dr. Medhaine und in der Ambulanz von Dr. Nardos und narkosemäßig unterstützen uns Szegei und zwei junge NarkosepflegerInnen, die recht ambitioniert mitarbeiten. Unsere beiden Schwestern Sandra und Doris - sehr erfahrene und großartige Menschen - machen die tägliche Visite und die Pflege und Versorgung unserer frischoperierten Patienten, die auf „Ward F“ im sogenannten „Chinesenspital“ untergebracht sind. Am Nachmittag begutachten wir gleich 44 Kinder und vergeben noch weitere OP Termine und Kontrollen. Mit dem Vorarlberger Urologen Patrick werden gemeinsam mit Helga im winzigen und lichtlosen Steinraum die Steinpatienten versorgt und hier hilft vor allem der sehr umsichtige einheimische Mr. Kifley tatkräftigst mit, sodass viele Kinder von ihren Steinen befreit werden können. Um 1800 Uhr sind die letzten Teammitglieder fertig und nach der kurzen Abendbesprechung geht es in das wiedereröffnete Pizza-Lokal und die obligate „Zibib“-Runde und müde ab in das Bett.

Am Dienstag läuft mit den Dreien auch noch Lukas, der Medizinstudent und unser Jüngster mit. An diesem Dienstag haben wir 8 OP Punkte (mit TIP, Meatotomien, Vesicotomie, Fistelverschlüsse und BRACKA I) und 4 geplante Steinbehandlungen. Bei der nachmittäglichen Ambulanz sehen wir insgesamt 60 Kinder und um 1830 Uhr verlassen die letzten Teammitglieder das IOCCA. Nach der Dienstbesprechung gehen wir in das sehr gute und uns bestens bekannte Restaurant „Laza“ und dann kurze „Zibib“ Prophylaxe und nach einem anstrengenden Tag bald zu Bett.

Mittwoch gibt es erstmals am Morgen Nebel, der sich erst gegen Ende der morgendliche Laufrunde auflöst und die Sonne freigibt. Die Herausforderung ist immer gegen die vielen unbeleuchteten Fahrräder und Autobusse und vereinzelten Pferdewägen zu laufen, die uns naturgemäß nur sehr spät ausnehmen. Nach dem Frühstück geht es mit dem Bus in das „IOCCA“ wo wird wieder ein sehr großes OP-Programm mit 8 Punkten (TIP, Fistelverschlüsse, BRACKA I, Ureterotomie) abarbeiten. Zwischendurch treffen sich Markus und Fried zu einer kurzen Besprechung mit dem Ärztlichen Direktor Dr. Habteab. Ab 13 Uhr macht Marcus mit Fried Ambulanz der 20 einbestellten Kinder und begutachten weitere 51 Kinder. Um 18 Uhr verlassen die letzten Teammitglieder müde aber froh das Krankenhaus. Teambesprechung und ein vorzügliches Abendessen mit Lasagne und Pizza und Fisch in unserem Hotel „Sunshine“. Nach kurzem Zusammensitzen ab ins Bett.

Der Donnerstag beginnt wieder mit der obligaten Laufrunde und um 0730 Uhr Abfahrt ins „IOCCA“,. Es steht ein langes OP-Programm mit 8 Punkten (Ureterotomie, TIP, Orchidopexien, Vesicotomie-verschluß, Meatotomien) und 5 Steinkinder. Zu Mittag haben wir eine kurze aber sehr informatives Treffen mit dem Ärztlichen Leiter Dr. Habteab, wo er uns vor allem über die aktuelle Situation in Eritrea erzählt und nicht verhehlt, dass die Menschen nach dem Friedensschluss vor fast 2 Jahren mit Äthiopien auf eine merkliche Verbesserungen und Änderungen warten und hoffen. Die Schwestern gehen gemeinsam mit Tanja zur Visite unserer Kinder und ab Mittag begutachten wir dann noch 28 Kinder ambulant. Nach der Abendbesprechung geht es nochmals in das schon bekannte Restaurant „Laza“ und dann nach einem kurzen Zusammensitzen ins Bett.

Am Freitag frühmorgens gibt sich die Läufergruppe wieder dem Laufen hin und nach dem Frühstück bringt uns der neue Fahrer John in das IOCCA, wo wieder ein entsprechendes OP-Programm wartet, so sind BRACKA, Meatotomie, Cystoskopien Fistelverschlüsse, TIPS geplant und 4 ESWL in Narkose, Tanja geht Visite und am Nachmittag sind wir bei den Einheimischen zur traditionellen „Coffee-Ceremonie“ eingeladen. Marcus bedankt sich kurz, aber sehr herzlich für die Arbeit diese Woche beim gesamten Team, sowohl bei den einheimischen Menschen, als auch bei unserem Team. Zwischendurch wird die Inventur gemacht, um beim nächsten Einsatz die entsprechenden Güter wieder mitzubringen. Die letzten Teammitglieder verlassen um 17 Uhr die Klinik. Nach einer kurzen Dienstbesprechung im Hotel gehen wir in das schon bekannte Restaurant „Ghibabo“, wo wir dazu den neuen deutschen Botschafter und seine Kanzlerin eingeladen haben, um aus ihrer Sicht Details über die derzeitige Situation zu bekommen. Nach einem kurzen Zusammensitzen folgt eine erholsame Nacht.

Am Samstag früh wieder die übliche Laufrunde nur mit Helga und Fried, wobei wir offensichtlich den „Wasserversorgungstag“ wähnen, weil uns viele Eselgespanne mit den typischen großen blauen Wasserboxen auf den kleinen Wägelchen entgegenkommen. Dann bringt uns John wieder in das IOCCA, wo unsere Patienten zur weiteren Versorgung mit einer Entlassungs- und Versorgungs-Liste an die heimischen Ärzte übergeben werden und wir begutachten noch 4 Steinpatienten. Um 1000 Uhr machen wir einen kurzen Ausflug mit John in das 20 km über eine sehr bergige Hügelstraße in den Nachbar Nefasit fahren, wo wir einen kurzen aber schönen Eindruck vom „Land-Leben“ bekommen. Nach der Rückkehr wird der Koffer gepackt und im Hotel ausgecheckt und um 1530 Uhr holt uns John für die Fahrt zum Flughafen. Unsere Maschine verlässt um 1810 Uhr eritreischen Boden und via Addis Abeba nach Wien, das wir um 0530 Uhr erreichen. Dann geht es mit dem Bus der Firma Heuberger, der uns wohlbehalten nach Linz bringt. Hier wird Abschied genommen und nochmals Dank gesagt für den tollen Einsatz. Zu großem Dank verpflichtet sind wir Tanja Becker, Regina Stredele aus München, Chef und Freund Marcus Riccabona, als den großartig operierenden Ärzten. Lukas Weidinger, dem sehr liebenswerten und stets hilfsbereiten und jungen angehenden Arzt, der einen tollen Job machte. Die beiden Narkosefachärzte Ludwig Neuner und die erstmals mit an Board Riccarda Günther aus Rosenheim sind für ihren menschlichen und umsichtigen Einsatz hervorzuheben. Patrick Rein aus Feldkirch als Urologe und Steinfachmann und großartiger Mensch macht gemeinsam mit Helga Ruprecht, die ihm engagiert und umsichtig zur Hand geht, eine unvergleichliche Arbeit im kleinen lichtlosen „Steinkammerl“. Die beiden Schwestern Sandra Mair und Doris Kalchmair kümmern sich um die Pflege und Versorgung unserer Kinder in einer sehr liebevollen und hingebungsvollen Art und Weise, die glücklich macht. Fried Mittendorfer sorgt sich als „Mädchen für Alles“ und springt überall ein, wo Not am Mann/Frau ist.

In Summe haben wir in dieser Woche in 42 operativ versorgt und 18 Steinbehandlungen (also insgesamt 60 Kinder in 3 Operationssälen) getan und insgesamt begutachten wir 240 ambulante kleine Patienten.

Wir kehren glücklich und mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen zu unseren Familien zurück und freuen uns bereits auf den nächsten Einsatz im April 2020 in Eritrea, um wieder vielen eritreischen Kindern Hilfe angedeihen lassen zu können.




Notebook-PC von Hewlett&Packard (HP) - DANKE

Am 04. April 2019 durften wir aus den Händen von Dipl.-Ing. Rudolf Gruber von der Fachfirma HP ein neues Notebook-PC (EliteBook 1040 G4) als Dauerleihgabe für unsere Einsätze in Eritrea übernehmen und sind dafür sehr dankbar, weil unser aktueller PC schon "altersschwach" geworden war. Herzlichen Dank dafür!

 


 

 



DER LETZTE EINSATZ WAR VOM 28.04. - 05.05.2019

Das Team bestand aus folgenden Personen: Dr. Marcus Riccabona, Prof. Dr. Piet Hoebeke, Universitätsklinik Gent, Dr. Regina Stredele, Med. Uni München, Dr. Hans Blasl,  Dr. Franz Hornath, Dr. Christian Türk, Cand. med. Alexander Storch, Erika Pühringer, Angela Hüttenberger, Helga Ruprecht und Dr. Fried Mittendorfer.

Dieses Mal fahren wir am Samstag erst um 18 Uhr in Linz mit einem Bus der Firma Heuberger nach Wien, wo wir erstmals mit „Ethiopian Airlines“ fliegen. Wir werden sehr rasch eingecheckt und erfahren dann später am Gate, dass der geplante morgendliche Weiterflug von Addis Ababa nach Asmara gecancelt wurde und wir erst mit der Nachmittagsmaschine fliegen werden. Nach Protesten mit mühsamer Informationsbeschaffung müssen wir dies jedoch akzeptieren und werden nach einer kurzen Einreiseprozedur in Addis Ababa mit eigenem Hotelbus in ein Hotel gebracht. Da gibt es ein kleines Frühstück und 2 Stunden Bettruhe und einen gemeinsamen Lunch bevor es wieder zum Airport zum Weiterflug nach Asmara geht. Zwischenzeitlich versuchen wir mehrmals leider vergeblich die eritreischen Kollegen zu erreichen, aber auf Grund der Osterfeierlichkeiten, ist dies kaum möglich und die geplanten Kinder zum Screening müssen nach langer Wartezeit leider wieder nach Hause gehen. Der Flug nach Asmara ist ohne Probleme und um 17 Uhr betreten wir eritreischen Boden, wo uns nach der relativ raschen Einreiseformalität bereits unser lieber Freund und Fahrer Adem in Empfang nimmt und die insgesamt 21 Kisten, Schachteln und Koffer mit einem Gesamtgewicht von 420 Kg in seinen Bus schlichtet und dazu auch noch die gesamte Mannschaft. Im Hotel „Sunshine“ Zimmerbezug und nach einer kurzen Erfrischung findet die erste Teambesprechung für das geänderten Vorgehen am ersten Arbeitstag und der gesamten Einsatzwoche statt. Anschließend gemeinsames Abendessen im neuen tollen italienisch-stämmigen Restaurant „Gibhaba“ und noch der übliche gemeinsame „Zibib“-Umtrunk und dann ab ins Bett. 

Am Montag früh laufen Helga, Marcus, Hans, Alexander und Fried um 06 Uhr in den beginnenden Morgen und dann gemeinsames Frühstück. Um 0730 Uhr holt uns Adem ab und bringt uns in das „IOCCA“, wo wir bereits freudig erwartet werden. Es werden die Kisten abgetragen und von einem Teil der Mannschaft ausgepackt und verstaut. Der andere Teil der Mannschaft macht das gemeinsame Screening, bei dem wir insgesamt 66 Kinder sehen und das OP-Programm, das um 12 Uhr beginnt, mit insgesamt 6 Punkten und 18 Steinkinder zum Untersuchen planen (Meatomien, Fistelverschlüsse, TIP). Um 1815 Uhr verlassen die letzten Teammitglieder das Haus. Piet Hoebeke kommt zu unserer großen Freude bereits um 12 Uhr von einem Kongress früher an und operiert gleich im OP II. Nach der Dienstbesprechung gehen wir in das sehr gute und uns bestens bekannte Restaurant „Laza“ und dann kurze „Zibib“ Prophylaxe und nach einem starken Tag bald zu Bett.

Der Dienstag lässt die Läufer wieder in den beginnenden Morgen der Hauptstadt laufen und im „IOCCA“ wird dann wieder ein sehr ambitioniertes OP-Programm mit 8 Punkten (Blasenextrophie, TIP, BRACKA und Orchidopexie) in 2 OP-Einheiten und noch 5 Steinbehandlungen im „Steinkammerl“, davon 3 in Narkose, die anderen ohne Narkose, durchgeführt. Nach der Visite der operierten Kinder im „Chinesenspital“ durch Piet Hoebecke startet das OP Programm im OP II. Zwischendurch machen wir eine kurze Besprechung mit dem Ärztlichen Direktor Dr. Habteab. Dabei geht es um die gehabten Probleme beim Screening. Ab 13 Uhr macht Marcus mit Fried Ambulanz der 50 einbestellten Kinder und begutachten sie. Um 18 Uhr verlassen die letzten Teammitglieder müde aber froh das Krankenhaus. Teambesprechung und ein vorzügliches Abendessen mit Lasagne und Pizza und Fisch in unserem Hotel „Sunshine“. Nach einem noch kurzem Zusammensitzen ab ins Bett. 

Der Mittwoch bringt die morgendlichen Läufer wieder auf die Straßen der Innenstadt und am Präsidentenpalast vorbei, wobei das Handicap die vielen heranbrausenden Fahrradfahrer sind und etliche stark rauchende (Öl-Benzingemisch!) Autos sind. Das OP Programm sieht 10 Punkte (TIP, BRACKA, Orchidopexie, Meatotomie, Nesbit) vor und außerdem werden noch 5 ESWL-Steinbehandlungen, davon 3 in Narkose, durchgeführt. 30 Patienten begutachten wir am Nachmittag, davon auch einige unserer „Linz“-Kinder. Dienstschluss für die letzten Teammitglieder ist 18 Uhr. Dienstbesprechung und gemeinsames Abendessen im neuen schon besuchten „Gibhaba“ Restaurant, wo wir im Außenbereich sitzen können. Hans bringt dann noch als Überraschung eine von seiner Gattin hervorragend gebackene und köstlich schmeckende Linzertorte mit und dazu den obligaten „Zibib“ und dann in das Bett. 

Der Donnerstag beginnt wieder mit der obligaten Laufrunde und um 0730 Uhr Abfahrt ins „IOCCA“, wo ein sehr dichtes OP-Programm wartet. Es steht ein anspruchsvolles und langes OP-Programm mit 10 Punkten (BRACKA, TIP, Orchidopexien, NESBIT, Meatotomien und eine DJ-Entfernung, die sich als Problem erweist, weil seit 1 Jahr liegend und inkrustiert und nicht zu entfernen ist. Dieser Patient muss daher in das morgige Programm eingeschoben werden dafür müssen leider 2 geplante OP auf Dezember 2019 verschoben werden. Leider beendet dann ein ungeplanter zweistündiger Stromausfall – angeblich fehlte der Diesel für das Krankenhaus-eigene Aggregat! So konnten gerade noch 2 Operationen mit Handscheinwerfer beendet werden und ab 1400 Uhr wurde der OP-Betrieb ganz eingestellt. Ambulant haben wir noch 30 Kinder begutachtet. Ein kurzer aber heftiger Regenguss erfrischt die Stadt und seufzt reinigend durch die Straßen der Hauptstadt. Die letzten Teammitglieder verlassen etwas früher um 1700 Uhr die Klinik. Am Abend gibt es ein Essen mit dem deutschen Botschafter und der Stellvertreterin über Vermittlung unseres Freundes Hartmut Lobeck und seiner Gattin, wo recht guter Fisch serviert wird. Dann Dienstbesprechung und der übliche Abendschluck „Zibib“.

Am Freitag frühmorgens gibt sich die Läufergruppe wieder dem Laufen hin und nach dem Frühstück bringt uns Adem in das IOCCA, wo wieder ein sehr anspruchsvolles OP-Programm wartet, so sind BRACKA, Meatotomie, Fistelverschlüsse, TIPS geplant und 8 ESWL, davon 5 in Narkose, geplant. Marcus geht Visite und am Nachmittag begutachten wir außer Programm nochmals 10 Patienten und dann werden bereits Inventurarbeiten für den nächsten Einsatz im Herbst vorgenommen. Die letzten Teammitglieder verlassen um 18 Uhr die Klinik. Es folgt eine kurze Dienstbesprechung und Adem holt uns dann für eine Einladung von Dr. Habteab in das Hotel „Asmara Palace“ ein, wo er sich für die Arbeit bedankt. Leider haben dann einige KollegInnen in der Nacht und dem folgenden Tag kleinere oder größere Magen-Darmprobleme. Nach einem kurzen Zusammensitzen folgt eine erholsame Nacht.

Am Samstag früh wieder die übliche Laufrunde und dann bringt uns Adem wieder in das IOCCA, wo unsere Patienten zu weiteren Versorgung mit einer Discharge-Liste an die heimischen Ärzte übergeben werden und um 1030 Uhr sind wird zur schon traditionellen Coffee-Zeremonie der Einheimischen  eingeladen, bei dem Marcus den allen Teilnehmern herzlich dankt. Nach der Rückkehr wird der Koffer gepackt und im Hotel ausgecheckt und es verbleiben noch 2 Stunden für einen Gang zum Markt und um 1530 Uhr holt uns Adem für die Fahrt zum Flughafen. Hier werden leider einige Gepäckstücke irrtümlich mit München beklebt. Unsere Maschine verlässt um 1830 Uhr eritreischen Boden und via Addis Abeba – wo wir uns von Piet herzlich verbschieden, er fliegt nach Brüssel weiter – nach Wien, das wir um 0600 Uhr erreichen. Hier fehlen dann leider 2 Koffer, wir machen eine zeitraubende Verlustanzeige und fahren dann verspätet mit dem Bus der Firma Heuberger, der uns wohlbehalten nach Linz bringt. Hier wird Abschied genommen und nochmals Dank gesagt für den tollen Einsatz. Zu großem Dank verpflichtet sind wir Piet Hoebeke aus Gent, Regina Stredele aus München, Chef und Freund Marcus, den großartig operierenden Ärzten. Alexander der liebenswerte und stets hilfsbereite und sehr aufmerksame junge angehende Arzt macht einen tollten Job. Die beiden Narkosefachärzte Hans und Franz sind für ihren menschlichen und umsichtigen Einsatz hervorzuheben. Christian als Urologe und Steinfachmann macht gemeinsam mit Helga, die ihm engagiert und umsichtig zur Hand geht, eine unvergleichliche Arbeit. Die beiden Schwestern Erika und Angela kümmerten sich um die Pflege und Versorgung unserer Kinder in einer unnachahmlichen liebevollen und hingebungsvollen Art und Weise, die glücklich macht. Fried sorgt sich als „Mädchen für Alles und Überhaupt“ und springt überall ein, wo Not am Mann/Frau war.

In Summe haben wir in dieser verkürzten Woche in Summe 43 operativ in 5 Tagen versorgt und 28 Steinbehandlungen (also insgesamt 71 Kinder in 3 Operationsälen) und insgesamt begutachten wir 205 ambulante kleine Patienten. Wir kehren dankbar und glücklich zu unseren Familien zurück und freuen uns bereits auf den nächsten Einsatz im Dezember 2019 in Eritrea um wieder „unseren eritreischen Kinder“  helfen zu dürfen.




NEUE BEKLEIDUNG von der HYPO BANK OÖ

Wir bedanken uns bei der HYPO BANK Oberösterreich für das Sponsering von neuen Poloshirts und Softshell-Jacken, da unsere alte Bekleidung schon aufgebraucht war. Die Übergabe fand am 13. Feber 2019 durch Herrn Generaldirektor Dr. Andreas Mitterlehner in der HYPO Bank OÖ in Linz statt. Wir bedanken uns sehr herzlich für diese großzügige Unterstützung.



 

REINERLÖS 400 JAHRE BERGKIRCHE KLAUS

Aus unserer Veranstaltungsreihe aus Anlass des 400 Jahre Jubiläums BERGKIRCHE KLAUS an der Pyhrnbahn  haben wir von 7 Veranstaltungen in Summe € 1.711,-- als Reinerlös bekommen. Herzlichen Dank.